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Baar-Ebenhausens Möglichkeiten in den nächsten fünf Jahren


Delegation aus Baar-Ebenhausen im Gespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer
ICE-Trasse, Hochwasserfreilegung, Finanzkrise - wie entwickelt sich Baar-Ebenhausen in den nächsten fünf Jahren? Dieser Frage gingen am 9. März Bürgermeisterkandidat Ludwig Wayand, Karl Schrott, 3. Bürgermeister von Baar-Ebenhausen, und der Vorsitzende der Bürgerinitiative zur Kontrolle des GSB, Helmut Stabhuber gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer nach. In gelockerter Atmosphäre traf man sich daher am 9. März in der Staatskanzlei, nachdem Ludwig Wayand ausdrücklich auf das Gespräch über die jüngsten Entwicklungen seiner Heimatgemeinde mit seinem obersten Chef gedrängt hatte.

Erster Punkt auf der Tagesordnung: Das weitere Vorgehen der Politik in Sachen GSB. Daher durfte auch Helmut Stabhuber bei der Unterhaltung mit dem Ministerpräsidenten nicht fehlen. „Wie geht es mit dem Politischen Beirat weiter, der sich zum Thema GSB trifft? Hat die BI auch weiterhin den direkten Draht zu Horst Seehofer, und besteht die Möglichkeit, dass sich der neue Umweltminister Markus Söder vor Ort selbst ein Bild von dem Betrieb macht?“ - das waren die Fragen, die dem Vorsitzenden und Ludwig Wayand am Herzen lagen. „Natürlich freu ich mich stets über ein Gespräch mit Menschen aus meiner oberbayerischen Heimat!“, betonte Horst Seehofer und konnte auch die weiteren Punkte positiv entscheiden. Tagen nur um des Tagen willens, darin waren sich die Anwesenden allerdings einig, wäre wenig sinnvoll. Stattdessen wolle man sich in Zukunft zu Beiratssitzungen treffen, wenn Notwendigkeit dazu bestehe. Für einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Baar-Ebenhausen und München werde Wayand sich einsetzen, der sich auch umgehend nach einem möglichen Besichtigungstermin mit Umweltminister Söder umsieht.

Das zweite wichtige Thema des ungezwungenen Gesprächs betraf das weitere Vorgehen und die Finanzierung der beiden geplanten Großprojekte ICE-Trasse und Hochwasserfreilegung. Denn Ludwig Wayand hätte einen großen Wunsch, der seiner Heimatgemeinde zu Gute käme und ganz im Sinne der Förderungen durch das Konjunktur-Paket II stünde: Die Sanierung, v.a. energetischer Art, des alten Baarer Rathauses - ein Projekt das zwar seine Gemeinde verschönern und u.a. mit einem eigenen Trauungszimmer und Sitzungssaal attraktiver machen würde, jedoch mit der finanziellen Belastung der beiden anderen Projekte nicht möglich wäre. Nur zu gut konnte Seehofer das verstehen. Daher wolle er sich dafür engagieren, dass der Freistaat mehr als die Hälfte der Kosten für die Hochwasserfreilegung übernimmt und die Gespräche im Ministerium diesbezüglich forciert werden, sodass noch 2009 über die Baufinanzierung entschieden wird. Die ICE-Trasse wird hingegen, das konnte Seehofer bestätigen, zeitgerecht umgesetzt werden. Betont hat der Ministerpräsident dabei nochmals, dass Wayand und die Baar-Ebenhausener auch hierbei stets auf die Unterstützung der Staatskanzlei vertrauen können, etwa, wenn es um das noch offene Problem mit dem Lärmschutz geht, das in einem Gespräch zwischen Bahn AG und Gemeinde gelöst werden soll.

Es herrscht also nach wie vor ein guter Draht nach München, darin waren sich die Bürgermeister von Baar-Ebenhausen und Ministerpräsident Horst Seehofer nach diesem aufschlussreichen, informativen und unterhaltsamen Gespräch einig. Und weil ein Dialog nur auf zwei Seiten möglich ist, sicherte Horst Seehofer auch weiterhin Unterstützung und ein stets offenes Ohr für Ludwig Wayand und der Nachbargemeinde seiner Ingolstädter Heimat zu.


Besuch einer Delegation aus Baar-Ebenhausen bei Ministerpräsident Horst Seehofer am 09.03.2009 in der Staatskanzlei (v.l.: Karl Schrott - 3. Bürgermeister Baar-Ebenhausen, Ludwig Wayand - 2. Bürgermeister Baar-Ebenhausen, Ministerpräsident Horst Seehofer, Erika Görlitz - MdL, Helmut Stabhuber - Vorsitzender der Bürgerinitiative zur Kontrolle des GSB)

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